Mobility wird oft missverstanden. „Ich mach das eh — drei Armkreise vor dem Krafttraining, fertig.” Schade, denn so verschenkst du den eigentlichen Hebel.
Was Mobility wirklich ist
Mobility ist die aktive Beweglichkeit in einem Gelenk — die Reichweite, in der du dich aus eigener Kraft bewegen und kontrollieren kannst. Nicht zu verwechseln mit Flexibilität (passive Reichweite) oder Beweglichkeit „aus der Massage”.
Warum es deinem Alltag hilft
Wenn du im Schreibtischjob arbeitest, verkürzen sich Hüftbeuger und Brustmuskulatur. Schultern wandern nach vorn, der untere Rücken muss kompensieren. Mobility-Training kann das gezielt umkehren — in fünf bis zehn Minuten am Tag.
Drei Übungen, die jede:r tun kann
- 90/90-Hüfte — auf dem Boden, Hüfte rotieren. 8 pro Seite.
- Cat-Cow — Hand-Knie-Stand, Wirbelsäule durchwellen. 10 Wiederholungen.
- Wand-Slides — Rücken an die Wand, Arme nach oben slidern. 8 langsame Wiederholungen.
Im Mobility-Kurs gehen wir tiefer rein — aber für den Anfang reichen diese drei. Tägliches kleines Bisschen schlägt das wöchentliche Stretching-Ritual.
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